{"id":6870,"date":"2024-04-17T12:49:45","date_gmt":"2024-04-17T10:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.donau-ybbsfeld.at\/blog\/?p=6870"},"modified":"2024-04-17T13:02:37","modified_gmt":"2024-04-17T11:02:37","slug":"nein-zu-gewalt-erste-bundesweite-kinderschutz-kampagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donau-ybbsfeld.at\/blog\/nein-zu-gewalt-erste-bundesweite-kinderschutz-kampagne\/","title":{"rendered":"Nein zu Gewalt  &#8211; erste bundesweite Kinderschutz-Kampagne"},"content":{"rendered":"\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.bundeskanzleramt.gv.at\/familienportal\/aktuell\/nein-zu-gewalt--erste-bundesweite-kinderschutz-kampagne.html\">https:\/\/www.bundeskanzleramt.gv.at\/familienportal\/aktuell\/nein-zu-gewalt&#8211;erste-bundesweite-kinderschutz-kampagne.html<\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/neinzugewalt.at\/\">https:\/\/neinzugewalt.at\/<\/a><br \/><br \/><br \/>NIMM\u00b4S ERNST!<br \/><br \/>&#8222;Nein zu Gewalt&#8220;: Erste bundesweite Kinderschutz-Kampagne<br \/>Ziel der Kampagne ist es erstens, Erwachsene f\u00fcr die Anzeichen von Gewalt gegen Kinder zu sensibilisieren und durch klare Handlungsaufrufe zum aktiven Handeln zu motivieren. Zweitens sollen Kinder und Jugendliche darin best\u00e4rkt werden, dass Gewalt nie okay ist und sie ein Recht auf gewaltfreies Aufwachsen haben. Sie werden dazu ermutigt, Grenzen zu setzen und erhalten Informationen \u00fcber Unterst\u00fctzungsangebote. Die Kampagne, f\u00fcr die ein Budget von 2 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung steht, wurde unter Einbindung von Kinderschutzorganisationen und Kindern sowie Jugendlichen entwickelt und wird in den n\u00e4chsten Wochen im \u00f6ffentlichen Raum, H\u00f6rfunk und auf Social Media zu sehen und zu h\u00f6ren sein.<br \/><br \/>Familienministerin Susanne Raab: &#8222;Kinder sind das Wertvollste, das wir in unserer Gesellschaft haben. Es ist unsere Verpflichtung, sie vor Gewalt und Missbrauch zu sch\u00fctzen. Daher haben wir letztes Jahr in einem starken Schulterschluss mehrerer Ministerien ein umfassendes Ma\u00dfnahmenpaket zum Kinderschutz verabschiedet, das im Kern auch h\u00f6here Strafen f\u00fcr die T\u00e4ter beinhaltet. Wir haben au\u00dferdem die F\u00f6rderungen des Bundeskanzleramts im Kinderschutz heuer noch einmal verdoppelt. Mit der Kampagne \u201aNein zu Gewalt\u2018 m\u00f6chten wir Kinder und Jugendliche weiter st\u00e4rken und auch ihr Umfeld sensibilisieren. Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Umgebung, in der es sicher aufwachsen und sich entwickeln kann.&#8220;<br \/><br \/>Jugendstaatssekret\u00e4rin Claudia Plakolm: &#8222;Das st\u00e4rkste Mittel von T\u00e4tern ist die Scham der Missbrauchten. Das einzige Mittel dagegen ist das Wissen von Betroffenen. Diese Kinderschutz-Kampagne soll bei Kindern und Jugendlichen das Wissen und Bewusstsein st\u00e4rken, dass \u00dcbergriffe weder normal noch okay sind und zeigen, wo sie Hilfe bekommen. Und sie soll das Selbstbewusstsein bei betroffenen Kindern und Jugendlichen wecken, sich zur Wehr zu setzen und Hilfe zu suchen. Mein Appell: Schauen wir bei Gewalt an Kindern und Jugendlichen, bei Kindesmissbrauch, nicht weg! Jede und jeder von uns ist gefordert, die Symptome zu sehen und Hilfe zu holen.&#8220;<br \/><br \/>Gewalt und Gewaltformen<br \/>Unter Gewalt an Kindern versteht eine \u00fcberwiegende Mehrheit k\u00f6rperliche Gewaltanwendung, jedoch gibt es eine Vielzahl weiterer Formen von Gewalt. Laut Statistik wurden im Jahr 2022 rund 19.000 Anzeigen erstattet, weil Kinder in irgendeiner Form Opfer von Gewalt wurden (k\u00f6rperliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Freiheitsentzug etc.). Informationen von Kinderschutzeinrichtungen zufolge sind jedoch Mobbing und psychische Gewalt in der Schule oder online die h\u00e4ufigste Gewalterfahrung, von denen Kinder und Jugendliche berichten. Gefolgt von psychischer und k\u00f6rperlicher Gewalt in der Familie, wozu auch die miterlebte Gewalt gegen enge Bezugspersonen des Kindes \u2013 wie etwa die Mutter \u2013 gez\u00e4hlt wird. Um Kinder und Jugendliche besser vor Gewalt zu sch\u00fctzen, soll die \u00d6ffentlichkeit im Zuge der von der Bundesregierung initiierten Kampagne &#8222;Nein zu Gewalt&#8220; daher auch f\u00fcr die verschiedenen Auspr\u00e4gungen von Gewalt sensibilisiert und das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen f\u00fcr ihre Rechte gest\u00e4rkt werden.<br \/><br \/>Mittel und Zielgruppen der Kampagne<br \/>Unter dem Dach der &#8222;Nein zu Gewalt&#8220;-Kampagne wurde eine eigene Ansprache f\u00fcr Erwachsene und eine f\u00fcr Kinder und Jugendliche entwickelt. Die 8 Sujets der Erwachsenenansprache behandeln verschiedene Formen von Gewalt, denen Kinder und Jugendliche ausgesetzt sein k\u00f6nnen und sensibilisieren f\u00fcr Anzeichen dieser Gewaltformen. Zudem werden Erwachsene direkt angesprochen aktiv hinzuschauen, wenn Kinder pl\u00f6tzlich ihr Verhalten \u00e4ndern, nachzufragen, wenn Gewalt vermutet wird, zuzuh\u00f6ren, wenn Kinder von Gewalt berichten und Hilfe zu holen, wenn Gefahr in Verzug ist. Die 8 flankierenden Sujets, die f\u00fcr die Kinder- und Jugendansprache entwickelt wurden, vermitteln der Zielgruppe ganz klar, dass ihnen niemand wehtun darf. Dass sie sich an erwachsene Personen wenden k\u00f6nnen, denen sie vertrauen, dass es etwas Positives ist Grenzen zu setzen und es Hilfe und Unterst\u00fctzung gibt. Die Kampagnenwebsite ist auch Ankerpunkt f\u00fcr Informationen und Unterst\u00fctzungsangebote.<br \/><br \/>Die Kampagne wird in den n\u00e4chsten Wochen stark im \u00f6ffentlichen Raum und in den Sozialen Netzwerken sichtbar sein.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>https:\/\/www.bundeskanzleramt.gv.at\/familienportal\/aktuell\/nein-zu-gewalt&#8211;erste-bundesweite-kinderschutz-kampagne.html https:\/\/neinzugewalt.at\/ NIMM\u00b4S ERNST! &#8222;Nein zu Gewalt&#8220;: Erste bundesweite Kinderschutz-KampagneZiel der Kampagne ist es erstens, Erwachsene f\u00fcr die Anzeichen von Gewalt gegen Kinder zu sensibilisieren und durch klare Handlungsaufrufe zum aktiven Handeln zu motivieren. 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