Halbjahrestreffen der Sozialgemeinderäte: „Sozialnetzwerk evaluieren und optimieren.“

Johannes Pressl/ August 20, 2015/ Kleinregion Donau-Ybbsfeld

Beim ersten halbjährlichen Sozialgemeinderätetreffen in der Kleinregion Donau-Ybbsfeld standen am 20.8. die Themen „Sozialnetzwerk“, „Schulungsprogramm für SozialkoordinatorInnen“ und „Kriegsflüchtlingsbetreuung“ auf der Tagesordnung.

Zum Thema Sozialnetzwerk in der Kleinregion Donau-Ybbsfeld legten die Bürgermeister und Sozialgemeinderäte fest, dass man die Sozial-Angebote in den nächsten 12 Monaten in Form einer Studie  evaluieren und optimieren will.  Die Ziele dabei: Noch effizienter werden, die Freiwilligkeit und das Ehrenamt stärken, die Qualität der Angebote verbessern und schließlich vor allem auch die Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen gezielt wieder stärken! Um das alles zu erreichen, beschloss man als ersten Schritt eine gemeinsame IST-Bestands-Aufnahme mit einer universitären Begleitung. Vor allem die Senioren- bzw. Altenbetreuung und  Kleinstkindbetreuung sind die gemeinsamen Hauptthemen aber auch Fragen der besseren Infrastruktur für behinderte Menschen, Jugendentwicklung und die Herausforderung durch neue Familienformen werden angesprochen.

Zum zweiten Thema „Schulungsprogramm für Sozialgemeinderäte“ wurde das Rohkonzept entworfen, so dass zwischen Oktober 2015 und April 2016 wieder rund 10 Veranstaltungen für sozial engagierte Menschen von der Persönlichkeitsbildung bis hin zu sozialer Fachinformation angeboten werden können.

Und schließlich wurden zum dritten Thema Kriegsflüchtlinge Erfahrungen ausgetauscht und zahlreiche Hilfsangebote miteinander vernetzt. Größte Herausforderung ist die Suche und das Finden von Quartieren und Wohnmöglichkeiten und dafür wollen sich die Sozialgemeinderäte in allen Fällen des berechtigten Asyls auch einsetzen.

Mein zukünftiges Ziel als Obmann der Kleinregion ist es, auch weitere Fachgemeinderäte in der Kleinregion zu vernetzen: Von der Bildung über die Umwelt bis hin zur Jugend können unsere Fachgemeinderäte viel voneinander profitieren und so wie im Sozialbereich gemeinsame Projekte entstehen.